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Löst Joe Biden auf dem Kryptomarkt Unruhen aus?

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Als Donald Trump noch in den USA der amerikanische Präsident war, da wurde kräftig getwittert. Joe Biden nutzt zwar weniger dieses Instrumentarium, doch äußert er sich gelegentlich durchaus wortgewaltig. Nun äußert er sich mit den Worten: “Die Luft ist raus!”. Nur was möchte er der Finanzwelt damit sagen?

Biden schürt die Angst bei den Kryptoanlegern

Vermutlich wäre seine Aussage bei den DOW-Anlegern förmlich verpufft. Es zeigt sich wieder einmal, wie anfällig der Kryptomarkt für Äußerungen von Musk, Biden & Co. ist. “Die Luft ist raus!” hat letztlich bewirkt, dass der Bitcoinkurs reagiert. Die damit verbundene Angst der Anleger hat den Bitcoinkurs nach unten rauschen lassen.

Das neue Infrastrukturprogramm von Joe Biden beunruhigt die Anleger von Kryptowährungen. In dem Moment kamen bei den Anlegern alte Ängste hoch. Der Kurs reagiert am 16. November 2021 und brach mittags um gar neun Prozent ein. Der Bitcoin notierte mit 58.600 US-Dollar.

Geht die Achterbahnfahrt bei Bitcoin weiter?

Vergangene Woche sah es noch ganz anders aus. Bitcoin notierte mit 68.789 US-Dollar auf einem neuen Rekordhoch. Von Analystenseite wird die Bewegung nach unten eher als Gewinnmitnahme gesehen und war weniger überraschend. Die Entwicklung wurde gar eher als positiv betrachtet. Mit in den Strudel geriet ebenso die zweitgrößte Kryptowährung Ether. Der gesamte Markt wurde in der jüngsten Vergangenheit als überkauft betrachtet.

Unabhängig von der Aussage des US-Präsidenten wird in den kommenden Wochen eher eine Abkühlung als eine Euphorie erwartet. Was eher beunruhigt, dass Biden mehrmals kommuniziert hatte, dass er den Kryptowährungen förmlich an den Kragen möchte. Damit befeuerte er immer wieder die Ängste, dass es zu harten Regulierungen kommen könnte. Die Anleger befürchten eine entsprechend hohe Besteuerung der Kryptowährungen.

Droht ebenso eine Gefahr aus China?

Die Angst vor China bleibt! China hat die Miner im Visier. Der Stromverbrauch wird mit Argusaugen beobachtet. Es ist davon auszugehen, dass China wieder Verschärfungen vornehmen möchte. Hinzu kommt, dass etwaige Zinserhöhungen allgemein die Kryptowährungen schwächen könnten.

Zwar wurden die Anleger förmlich in die alternative Geldanlage der Kryptowährungen durch die Inflationsrisiken getrieben, doch nun sind die Anzeichen da, dass die Fed ihre Geldpolitik verändern wird. Mit den Zinserhöhungen würden die Kryptowährungen unattraktiver werden.

Die Expertenmeinungen gehen auseinander. Durchaus wird von Händlerseite nochmals ein Anstieg der Kryptowährungen im Dezember erwartet. Die Vergangenheit hatte gezeigt, dass gerade Ende des Jahres nochmals die Kurse anzogen.