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Warum die Bayer-Aktie sich noch im Tief befindet

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Wir erinnern uns noch alle gut an die Corona-Beschränkungen, die im März 2020 unser tägliches Leben erheblich einschränkten. Durch den allgemeinen Lockdown haben sich auch fast alle Aktien auf Talfahrt begeben. Die Aktie der Bayer AG war im Februar 2020 noch konstant über 75 € wert. Während der Corona-Kriese verlor das Wertpapier circa 40%, sodass sich der Wert Mitte März auf nur noch 45 € belief. Bis Ende Juni erholte sich die Aktie wieder auf rund 73 €, ehe ein erneuter Absturz auf unter 60 € erfolgte.

Warum leidet die Bayer Aktie besonders und Corona?
Während sich der DAX, der bedeutendste deutsche Aktienindex, mittlerweile wieder auf dem Niveau von vor der Corona-Krise befindet, ist die Bayer AG noch weit vom Stand vor der weltweiten Pandemie entfernt.
Das Leverkusener Pharma- und Chemieunternehmen hat neben der Corona-Krise noch weiter Schwierigkeiten, die die Auswirkungen der weltweiten Wirtschaftskrise verstärken. Auf der ganzen Welt wurden geplante Operationen verschoben, damit die Krankenhäuser freie Kapazitäten für Corona-Patienten haben. Durch die verringerte Anzahl an Operationen wurden auch weniger Medikamente und Schmerzmittel verbraucht. Daher ist der Umsatz der Pharmasparte im ersten Halbjahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr stark zurückgegangen.
Auch die Chemiesparte musste einen Rückgang beim Umsatz und beim operativen Ergebnis vorweisen. Da viele Kunden des Bayer-Konzerns ebenfalls unter den wirtschaftlichen Einschnitten der Corona-Krise leiden, wurden weniger

Welche weiteren Probleme muss die Bayer AG lösen, damit die Aktie wieder Fahrt aufnimmt?
Vor allem in den USA hat der Bayer-Konzern immer wieder mit Anklagen zu kämpfen. Der Unkrautvernichter Glyphosat, der in den USA unter dem Namen Roundup verkauft wird, spielt dabei die Hauptrolle. Zahlreiche Klagen gegen Bayer gingen ein, da der Unkrautvernichter krebserregend sein soll. Bayer stimmte einem Vergleich in Milliardenhöhe zu, um weitere Gerichtsverhandlungen zu vermeiden. Ähnliche Probleme haben die Leverkusener mit dem Verhütungsmittel Essure. Auch hier wurde einem Milliardenvergleich zugestimmt.

Fazit
Die Bayer-Aktie ist aktuell für Anleger mit starken Nerven interessant, da durchaus die Möglichkeit von attraktiven Gewinnen besteht. Sollten sich die Rechtsstreitigkeiten aber weiter fortsetzen könnte die Talfahrt weiter anhalten. Für solidere Anleger gibt es im Dow Jones attraktive Tech-Aktien, die ein gesundes Wachstum nahezu garantieren.
Eine Alternative für risikofreudige Anleger könnte die Cryptowährung Bitcoin sein, dessen Wert sich in den vergangenen Monaten stabilisiert hat.