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Teamviewer gehört eindeutig zu den Gewinnern der Corona-Krise

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Nein, es gibt nicht nur Verlierer an der Börse durch Corona. Zu den wenigen <strong>Vorzeige-Gewinnern</strong> gehört auf jeden Fall die „<strong>Teamviewer AG INH O.N. Aktie</strong>“ (WKN: A2YN90, ISIN: DE000A2YN900). Dieses Unternehmen schreibt unter anderem <strong>Software für die Fernwartung und Fernsteuerung von Computern</strong>, die ja heutzutage schon in jedem Staubsauger verbaut sind, und genau das stößt auf das gesteigerte Interesse auch von Anlegern.

<h2>Home Office sei Dank</h2>
Die Gewinnprognosen für das laufende Geschäftsjahr mussten wegen der anhaltenden Pandemie von den meisten Unternehmen kassiert werden, nicht so bei Teamviewer, genauer gesagt, dessen Prognose wurde sehr wohl geändert, allerdings in die andere Richtung, eben nach oben. Menschen in der ganzen Welt sind von Ausgangsbeschränkungen geplagt. Da kommt man gar nicht darum herum, sich Gedanken darüber zu machen, wie man bestimmte Arbeitsprozesse von der Ferne an- oder abschalten oder nachregeln kann, ohne wie bisher vor Ort anwesend zu sein. Die Nachfragen dieser Art sind sprunghaft angestiegen, ein Ende noch nicht in Sicht.

In der Folge hat das Göppinger Unternehmen im ersten Quartal 2020 die Zahl seiner Kunden immens gesteigert. Die Umsätze und operativen Gewinne sind deutlich höher ausgefallen, als noch im März erwartet wurde. Im Aktienkurs bildet sich das so ab, dass der erste Corona-Crash Anfang bis Mitte März den Kurs zwar um fast ein Drittel bis auf 25 Euro herunter drückte, dieser legte dann aber eine fulminante Aufholjagd bis über 45 Euro hin, das entspricht einem <strong>Zuwachs</strong> von <strong>80 Prozent</strong> innerhalb von nur <strong>zwei Monaten</strong>.

<h2>Noch recht neu an der Börse</h2>
Das <strong>deutsche Software-Unternehmen</strong> Teamviewer mit <strong>Sitz in Göppingen in Baden-Württemberg</strong> wurde im Jahre 2005 zunächst als GmbH gegründet. Ein Jahr später präsentierte es eine Fernwartungssoftware, ebenfalls mit dem Namen „TeamViewer“. Etwas später erfolgte die Transformation in eine Aktiengesellschaft, die aber erst <strong>seit September 2019 an der Börse</strong> handelbar ist.

<h3>Die aktuelle Marktpositionierung</h3>
Ungefähr schon <strong>90 Prozent der „Fortune Global-500“ Unternehmen nutzen diese Software TeamViewer</strong>, zum Beispiel können damit Computerbildschirme auf externen Geräten angezeigt werden, was gerade bei Konferenzen sehr gefragt ist. TeamViewer ist heute weltweit auf mehr als <strong>1,5 Milliarden Geräten</strong> installiert. In Zusammenarbeit mit dem „National Centre for Space Studies“ (CNES) wurde via TeamViewer die Verbindung zur ISS aufgebaut, um auf diese Weise die Astronauten medizinisch untersuchen zu können. Dies zeigt die Bandbreite der Einsatzmöglichkeiten, die in Zukunft gewiss noch mehr ausgeweitet wird.

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