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Neuemissionen an der Börse 2020: Corona führt zu Abwärtstrend

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In Zeiten der Corona-Krise gehen immer weniger Unternehmen an die Börse. Der Wert der ausgegebenen Aktien erreichte zuletzt den niedrigsten Stand seit der Finanzkrise 2009. Doch es gibt auch mutige Börsengänger.

Wert der ausgegeben Aktien sinkt um 75 Prozent

Wie eine Studie der Hamburger Beratungsfirma Kirchhoff Consult zeigt, fiel der Wert der ausgegebenen Aktien in diesem Jahr auf rund 0,9 Milliarden Euro. Bereits im Vorjahr wurden Verluste eingefahren.
Grund für das Minus ist die Corona-Krise, welche mit Shutdowns und wirtschaftlichen Einbußen einhergeht. Das führte beim Dax schon im Frühjahr zu einem Verlust von rund 40 Prozent. Erst die zuletzt verabschiedeten Rettungspakete führten zu einer neuerlichen Erholung. Zuletzt machte aber auch die US-Präsidentschaftswahl der Börse zu schaffen.

15 neue Börsengänge in 2021

Die Krise hat auch zu einem Einbruch der Börsengänge geführt. Lediglich eine Handvoll Unternehmen gingen 2020 an die Börse, während vielversprechende Unternehmen wie die chinesische Ant Group ihren Börsengang absagten.
Einer der großen Börsengänge in diesem Jahr war der des Rüstungskonzerns Hensoldt. Auch PharmaSGP und Compleo Charging Solutions notieren erstmals an der Börse und konnten trotz Krise ein Wachstum verzeichnen.

Im kommenden Jahr soll es deutlich mehr Neuemissionen geben. Wie Kirchhoff Consult ermittelt hat, könnten 2021 bis zu 15 Unternehmen an die Börse gehen. Dazu gehört zum Beispiel der Öl- und Gaskonzern Wintershall Dea, welcher eine geplante Neuemission auf das kommende Jahr verschoben hat. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Börsengänge in der Corona-Krise weiter entwickeln werden.