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Hoffnungsvolle Stimmung trotz hoher Inflation

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Hoffnungsvolle Stimmung trotz hoher Inflation
Für Deutschland wurde am gestrigen Börsentag eine hohe Inflationsrate von beinahe 8% veröffentlicht. Das brachte die Anleger aber nur kurz aus dem Gleichgewicht, denn diese setzen all ihre Hoffnungen aktuell auf China. Hier erhofft man sich, dass von den zurückgehenden drastischen Beschränkungen bzgl. der Corona-Pandemie auch Auswirkungen auf den Welthandel zu spüren sind. In anderen Worten: Die Weltwirtschaft soll sich erholen und das durch die langsame aber wirksam voranschreitende Normalisierung in China.

In der Realität macht sich dies bereits bemerkbar. Denn die ersten Wirtschaftsmetropolen in China werden wieder geöffnet. Die US-Notenbank Fed reagiert darauf mit langsamen aber stetigen Zinserhöhungen. Das ist ein positives Signal für die Börse und den DAX. Besonders die Wirtschaftsmetropole Shanghai soll für ein Ankurbeln der chinesischen Wirtschaft sorgen. Deswegen sollen am Mittwoch alle Lockdown-Maßnahmen aufgehoben werden.

Gute Nachrichten, die sich auch positiven auf den gesamten Aktienmarkt niederschlagen. Der Dax steigt weiter und das ununterbrochen seit 4 Wochen. Er hat um weitere 14 575 Punkte zugelegt und liegt damit um 0,79% höher. Das sind Zahlen und Fakten, mit denen es sich beruhigend an der Börse handeln lässt. Panik bleibt aus. Ruhe kehrt ein.

Selbst die in Europa durch die EZB angedrohte Zinswende scheint in den Hintergrund zu treten. Es bleibt die Konjunkturhoffnung. Auch wenn die Zinswende durchaus reell ist. Immerhin entfernt sich die Notenbank der Eurozone immer mehr von ihrem Inflationsziel und das mittlerweile schon bis zu 2 Prozent und das ist eine enorme Zahl an der Börse. Die EZB steht unter starkem Druck. Wie sich die Hoffnung halten kann, bleibt abzuwarten. Besonders der heutige Tag wird noch Aufschluss geben. Denn es sollen die Inflationsraten der Eurozone veröffentlich werden und diese Daten entscheiden über eine Zinserhöhung der EZB oder nicht. Auch wenn diese bei vielen Experten bereits als sicher gilt. Die Zinserhöhung wird sich für den Verbraucher als weitere Preiserhöhungen im Einzelhandel bemerkbar machen.

Nicht zu vergessen darf bei diesem Hoffnungsschimmer aber auch nicht, dass die Börsen in den USA gestern geschlossen waren und selbst wenn immer wieder von der Fed betont wird, dass sie keine Zinswende befürworte und diese auch ungern umsetzen möchte, so werden die nächsten Tage und Wochen doch zeigen, was auf dem Finanzmarkt noch alles passieren wird. Es bleibt zu hoffen, dass der Höhepunkt der Verteuerungswelle nun erreicht sei. Da würden sich auch die Verbraucher freuen. Eine Entschärfung für die EZB hingegen ist nicht zu erwarten.