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Wall Street Schild mit Fokus auf Schild, unscharfer amerikanischer Hintergrund

Die US-Wahl an den Börsen

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Welche Auswirkungen hat die US-Wahl auf die Börsen?

In weniger als zwei Monaten wählen die US-Amerikaner ihren Präsidenten. Die ganze Welt blickt gespannt auf die USA: Kann sich Trump über eine zweite Amtszeit freuen oder löst der Demokrat Joe Biden den Amtsinhaber ab? Auch die Händler und Investoren an den Börsen fiebern dem Wahltag entgegen.

Sicht der Investoren: Welcher Kandidat ist besser für die Wirtschaft?

In den ersten Amtsjahren drückten die meisten Unternehmer und Anteilseigner Donald Trump die Daumen. Das hatte einen einfachen Grund: Trump senkte die Firmensteuern deutlich, für die zweite Amtszeit verspricht er weitere Steuersenkungen. Zusätzlich kämpft er gegen staatliche Auflagen. Die Demokraten plädieren dagegen für Steuererhöhungen und wollen die Wirtschaft zum Beispiel mit Sozial- und Umweltgesetzen verstärkt regulieren. Doch die Situation hat sich mit Corona geändert, viele Verantwortliche in der Wirtschaft erhoffen sich mit Joe Biden ein besseres Krisenmanagement. Zudem bereitet der Handelsstreit der US-Regierung mit China Sorgen, Wirtschaftsakteure setzen auf eine diplomatischere Herangehensweise des demokratischen Bewerbers. Die Lage ist komplex, deswegen lassen sich die Auswirkungen des Wahlausgangs auf den Dow Jones und insgesamt auf die Aktienmärkte kaum vorhersagen. Dasselbe gilt für die weltweiten Märkte und Indizes wie den Dax. Noch schwieriger ist es, die Entwicklung bei weiteren Anlageformen wie der Cryptowährung Bitcoin vorherzusehen. Sicher ist: Momentan gehen die meisten Investoren von einem Sieg Bidens aus, weil der Herausforderer in Umfragen deutlich führt.

Differenziertes Bild bei Aktien: mögliche Gewinner und Verlierer der US-Wahl

Die beiden Kandidaten setzen stark voneinander abweichende wirtschaftliche Akzente, die Effekte auf Unternehmen und Branchen differieren enorm. Experten prognostizieren, dass es nach dem 03. November 2020 klare Gewinner und Verlierer im Dow Jones und darüber hinaus geben wird. Das Beispiel Umwelt- und Klimapolitik verdeutlicht das. Von einem Sieg Trumps würden klassische Energiefirmen wie Ölkonzerne profitieren. Unter einem Präsident Biden würde der Fokus auf umweltfreundliche Alternativen liegen: Betreiber und Hersteller im Bereich regenerativer Energien und ökologischer Fahrzeugantriebe rechnen in diesem Fall mit staatlichen Fördermaßnahmen und Umsatzsteigerungen. Bei Pharmakonzernen bestehen dagegen unabhängig vom Wahlresultat Risiken: Beide Kandidaten wollen die Kosten für Medikamente reduzieren.