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Die Touristikbranche erholt sich und die Luftfahrtindustrie hebt an der Börse ab

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Die Touristikbranche erholt sich und die Luftfahrtindustrie hebt an der Börse ab

Die Touristikbranche erholt sich langsam und kann deutliche Nachfrage registrieren. Viele angestaute Reisen und Urlauber wollen die Chance nutzen und verreisen. Für Anleger kann die erhöhte Nachfrage im Bereich der Luftfahrtindustrie und der Flugzeughersteller neue Möglichkeiten bieten.

Es wird immer schwieriger einen Flug zu bekommen. Die Preise wurden durch die Gesellschaften stark angezogen und dennoch gibt es viel Nachfrage, wie lange nicht mehr. Die gesamte Touristikbranche wird nach der Durststrecke wieder entlohnt. Unternehmen wie Lufthansa & Co. kommen kaum hinterher und müssen gewaltig aufstocken, um die Reiselust abzuarbeiten.

Gleichzeitig heben auch die Flugzeugbauer und ihre Zulieferer ab. Die großen Impfkampagnen und das flächendeckende Angebot von Tests in verschiedenen Einrichtungen oder speziellen Zentren lassen besonders in Europa und den USA die Kurse an der Börse wieder Fahrt auf Allzeithoch nehmen.

Flugzeughersteller Airbus (WKN: 938914) steigert langsam die Produktionszahlen der beliebten Maschinen A320 und A220. Zum vorherigen Jahr sollen es zehn Prozent mehr A320 Modelle gefertigt werden. Insgesamt 420 Stück. Besonders das Werk in Hamburg profitiert davon. Die Turbinenhersteller Raytheon-Technologies-Tochter Pratt & Whitney und die Münchner MTU Aero Engines entwickeln und bauen die Triebwerke für die A320 Modelle. Durch erhöhte Produktionszahlen der Flugzeuge füllen sich selbstverständlich auch die Auftragsbücher der beiden Zulieferer. Der Markt der Flugzeug- und Triebwerkshersteller haben hohe Eintrittsbarrieren, dadurch gibt es grundsätzlich nicht viel Konkurrenz.

Der direkte Konkurrent des Airbus A320, das Modell 737 des Herstellers Boeing hofft ebenfalls auf eine Erholung und volle Auftragsbücher. Im aktuellen Jahr wird ein Produktionsziel von 379 Flugzeugen erwartet, wobei es nur 43 im vorherigen Jahr waren.

Die EU fördert den Start neuer Modelle bei Airbus mit günstigen Krediten. Die Rückzahlung der Kredite erfolgt erst wenn die Modelle ein bestimmtes Exportvolumen erreichen. Dadurch gibt es keine Möglichkeit finanziell zu misslingen.
Boeing wird mit erheblichen Steuernachlässen gefördert und erhält Zugriff auf große Förderprogramme der US-Regierung im Rüstungssegment.