• Loading stock data...
Reich werden wie Warren Buffet

Die Lage an den weltweiten Finanzmärkten

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von Tarifcheck zu laden.

Inhalt laden

Die Lage an den weltweiten Finanzmärkten

Im Jahre 2008 kam es zum großen Bankencrash, welcher die Finanzmärkte und die Wirtschaft weltweit zusammenbrechen ließ. Die Lage war schwierig und angespannt, keiner hatte mehr den Mut, einen positiven Ausblick zu wagen. Doch es kam wie schon oft anders als man denkt: Die Jahre 2010 bis 2020 wären für die meisten Anleger in Aktien und Immobilien dankbare und renditestarke Jahre, man konnte mit einem Investment kaum etwas falsch machen. Hat man im Jahr 2010 eine gewisse Summe in einen breit diversifizierten ETF gesteckt, so war diese Summe 2020 mit Dividenden das doppelte Wert, bei einem Investment in den Technologiesektor wahrscheinlich noch viel mehr.

Dann kam der Coronacrash 2020: Ähnlich wie 2008 rasselten die Kurse innerhalb weniger Tage in den Keller und es machte sich große Panik breit. Doch dass dieser Crash die wahrscheinlich größte Kaufchance der letzten Jahre und Jahrzehnte sein wird, konnte wohl niemand ahnen. Schon im Herbst 2020 begannen die Kurse wieder stark zu steigen und ein wahrlicher Bullenrun bis Ende 2021 begann. Davon betroffen waren nicht nur Aktien, sondern auch alle anderen riskanteren Assets, vor allem Kryptowährungen explodierten.

Wie sieht die aktuelle Situation aus?

Ab Jänner 2022 kam dann die große Ernüchterung in allen Anlageklassen, sowohl Aktien als auch Kryptowährungen korrigierten stark und standen teilweise sogar wieder tiefer als vor der Corona Pandemie. Während zuvor das billige Geld sowie die Anleihekäufe der FED und EZB für Auftrieb und steigende Kurse sorgten, brach nun die Panik aus, dass durch das Rückfahren dieser Programme die Zinsen steigen und Aktien wieder unattraktiver machen könnten.

Außerdem jagte eine Krise die nächste: Bei der Corona-Pandemie kam die Omikron-Variante auf und sorgte für Ungewissheit, die hohe Inflation stellte sich nicht als vorübergehend, sondern als langfristigeres Problem heraus und bildete keinen Spitzenwert, sondern stieg und steigt immer noch weiter an. Zu guter Letzt sorgte der Russland-Ukraine-Konflikt für Panik an den Märkten und verschärfte die Inflation sowie die Materialknappheit zunehmend. Die Kurse kannten nur noch eine Richtung: Nach unten.

Ein möglicher Ausblick

Momentan gibt es kaum positive Meldungen zu berichten und das heurige Jahr, vor allem die zweite Jahreshälfte, könnte sehr schwierig sehr schwierig werden. Man sollte in so einer Zeit auf jeden Fall Ruhe bewahren und rational handeln, denn nur weil die wirtschaftliche Lage momentan schlecht ist, sind die meisten Unternehmen immer noch gut aufgestellt und wirtschaften weiter. Man sollte auf keinen Fall Panikverkäufe durchführen, sondern die Zeit eher nutzen, um gute Aktien günstig einzukaufen, um in ein paar Jahren mit einem lachenden Gesicht in sein Depot blicken zu können, denn nach jedem Regen kommt wieder die Sonne.