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Die Bedeutung von Anleihen als Geldanlage

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Anleihen werden auch als Rentenpapiere oder Schuldverschreibungen bezeichnet und sind festverzinste Wertpapiere, bei welchen vorab ein genauer Zeitpunkt definiert wird, an dem diese zurückgezahlt werden.

Die sichere Geldanlage durch Anleihen

Anleihen gelten generell als risikoarme Geldanlage und dies trifft auf viele Anleihen zu. Daher werden sie oft empfohlen, damit das Risiko des Wertpapierdepots verringert wird, was zum größten Teil Aktien beinhaltet.

In einem solchen Fall besteht das Ziel der Anleihen als Investition nicht ausschließlich darin, hohe Renditen zu erreichen, sondern eine dauerhafte und risikoarme Komponente in das Portfolio einzuschließen, um dieses sicherer zu gestalten. Nicht jede Anleihe kommt dafür in Frage, um eine solche Verminderung des Risikos zu erreichen. Um die geeigneten Anleihen zu finden, sollten die Anleger primär auf die Seriosität ihres Emittenten achten.
Außer Aktien gehören die Anleihen zu den bedeutendsten Anlagemöglichkeiten an der Börse. Da hierbei jedoch ein Totalverlustrisiko denkbar ist, sollten die Anleger, welche Anleihen kaufen möchten, stets optimal informiert sein und sich mit den derzeitigen Kursen der Anleihen auseinandersetzen. Egal, ob Staats-, Unternehmens- oder Währungsanleihen – die Anbieter erklären meist, woran die Anleger sich beim Kauf orientieren können.

Wie kann eine Anleihe gekauft werden?

Das Kaufen von Anleihen ist generell recht einfach und ist in mehreren Schritten vollzogen. Zuerst wird dazu das Wertpapierdepot eröffnet, denn die Anleger benötigen ein Wertpapierdepot. Dies können sie entweder bei einer Bankfiliale, einem Onlinebroker oder einer Direktbank oder im Netz eröffnen. Bei den Onlinebrokern oder den Direktbanken erhalten diese es meisten kostenlos. Ansonsten kommen dann keine weiteren Kosten dazu.
Im nächsten Schritt werden die Anleihen verglichen. Anschließend sollten die Anleger sich überlegen, in welche Anleihen diese investieren wollen. Dazu benötigen sie eine Wertpapierkennnummer (WKN) bzw. die international geltende Kennnummer (ISIN). Jene Nummer besitzt ein jedes Wertpapier. In dem Depot können die Anleger so einfach nach der passenden Anleihe suchen.
Dann muss der passende Handelsplatz gefunden werden. Ehe die Anleger eine Anleihe kaufen, müssen diese sich entscheiden, über welchen Börsenplatz sie die Anleihe am besten kaufen wollen. So können sie wählen, an welcher Börse dies vollzogen werden soll. Die Gebühren können dabei je nach Handelsplatz variieren.

Der Gesamtbetrag der Anleihe ist meistens erheblich höher als bei einem konventionellen Kredit bei der Bank. Dieser beläuft sich auf einige Millionen Euro oder Dollar, bei globalen Industrienationen oder Unternehmen mitunter auf Milliarden Euro oder Dollar. Damit auch private Anleger in solche Papiere am Anleihenmarkt investieren können, muss die Anleihe in mehrere Anteile aufgeteilt werden. Diese Mindestteilung beträgt in der Regel 1.000 Euro.