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Der DAX befndet sich derzeit in der Ruhephase

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Der DAX konnte im jüngsten bisherigen Handel bis 15.668 Punkte steigen und damit den bedeutenden 10er-EMA bei 15.592 Punkten übersteigern. Danach ging es in der letzten Woche jedoch wieder bergab. Derzeit zeigt sich der DAX mit einer eher bearishen Tageskerze mit einem längeren oberen Schatten.

Die aktuellen Short-Chancen

Wenn sich die Abwärtsdynamik erhöht, dann wäre die erste Anlaufmarke der 50er-EMA bei etwa 15.380 Punkten. Hierunter würde die untere Begrenzung des ansteigenden Trends folgen. Danach könnte DAX über den 10er-EMA sowie das aktuelle Verlaufshoch bei 15.675 Punkten steigen, wenn ein weiterer Anlauf bis zum Widerstand bei 15.800 Punkten erwartet werden kann. Darüber könnte der DAX den Kurs auf die Marke von 16.000 Punkten übersteigen. Solange der Kurs jedoch aber im Bereich des 10er-EMA verbleibt, ist nach dem Tageshoch bei 15.668 Punkten wieder mit fallenden Kurswerten zu rechnen. Es bietet sich dann wieder eine Short-Chance.
Die Anleger können nun eine Short-Position auf den DAX eröffnen. Es bietet sich eine gute Short-Position mit Turbo Bears Open End an. Das erste Ziel befindet sich in dem Bereich von 15.300 Punkten, das weitere Kursziel liegt dann bei 15.000 Punkten. Ein Stopp kann bei 15.700 Punkten gesetzt werden und sollte auf Einstand sowie in einem Gewinn gesetzt werden.

Aktien, die den DAX derzeit beeinflussen

Weiterhin ist eine Mischung aus Zurückhaltung und Optimismus zu erkennen, welche das Geschehen an der Börse in Frankfurt kennzeichnet, und so wird sich der Seitwärtstrend zum Start in die neue Woche weiterhin fortsetzen.
Dies kann zu neuen Einschränkungen führen und somit die Kauflaune der Trader kurzfristig weiter schmälern. Dies bedeutet für den Dax im besten Fall eine Fortführung der Konsolidierung auf diesem hohen Niveau.
In der kommenden Woche stehen wichtige Konjunkturdaten an, wie beispielsweise die Einkaufsmanagerindizes und die Inflationsdaten für die Eurozone, der ISM-Index in Amerika und vor allem der Arbeitsmarktbericht in den USA.
In den letzten zwei Monaten hatten die Daten vom US-Arbeitsmarkt trotz der starken Erholung der Konjunktur nicht überzeugt. Sollten die Zahlen im Juli besser ausfallen, könnte dies neue Zins- und Inflationssorgen wecken.

Seitens der Inflation ist noch keine Entwarnung in Sicht, auch wenn sich vor einiger Zeit die Rahmenbedingungen nicht noch mehr zugespitzt haben. In der Eurozone neigten sich die Inflationserwartungen seit April eher seitwärts. Nachfrageerholung und Lieferengpässe sind neben den anhaltend hohen Rohstoffpreisen weiterhin die Treiber der Inflation.
Unter den schwächelnden Werten im Bereich der Fahrzeuge fiel Daimler mit einer Kürzung von 1,7 Prozent auf. Die Experten von Kepler Cheuvreux schlugen zur Mitte des Jahres abwehrende Töne an und strichen für die Daimler-Aktien die letzte Kaufempfehlung. Sie betrachten die Erholung der Produktion langsamer florieren als gedacht.